Donnerstag, 28. Januar 2010

#2 Begriff und Verständnis von "Bildung"

Wie hat sich der Bildungsbegriff historisch gewandelt? Was ist unter Humankapital zu verstehen? Und warum beziehen sich alle auf das Humboldt'sche Bildungsideal?

LITERATUR

Bildung ist keine Ware?
Kritische Anmerkungen zu einer politischen Parole
[Gerhard Stapelfeld. Aus: Gerhard Stapelfeld, Der Aufbruch des konformistischen Geistes. Thesen zur Kritik der neoliberalen Universität. 2007]
Quelle: http://www.kritiknetz.de/Bildung_ist_keine_Ware.pdf
(13 Seiten - 0,07mb) Download [pdf]

Soziale Kämpfe um Bildung.
Überlegungen zum Funktionswandel von Bildung in der „nach-industriellen“ Gesellschaft
[Torsten Bultmann. Aus: Der Ökonomisierung entgegentreten. Beiträge zur Entwicklung gewerkschaftlicher Gegenstrategien an Hochschulen. GEW - Arbeitsgruppe Ausbildung, Fortbildung, Hochschule und Forschung - 2006. S. 8 - 20]
Quelle: http://www.gew-studis-os.de/material/broschuere.pdf
(insgesamt 76 Seiten – 0,26mb) Download [pdf]

Was bedeutet eigentlich "Humankapital"?
[Ingrid Lohmann. Aus: GEW Bezirksverband Lüneburg und Universität Lüneburg: Der brauchbare Mensch. Bildung statt Nützlichkeitswahn. Bildungstage 2007]
Quelle: http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/Personal/Lohmann/Publik/Humankapital.pdf
(8 Seiten - 0,06mb) Download [pdf]

Bildung - Kampfbegriff oder Pathosformel
[Erich Ribolits. Aus: Jenseits von Humboldt. Von der Kritik der Universität zur globalen Solidarischen Ökonomie des Wissens. Plattform Massenuni (Hg.), Wien 2009. S. 46 - 51]
Quelle: http://massenuni.blogsport.de/images/humbold_endversion.pdf
(insgesamt 90 Seiten - 1,53mb) Download [pdf]

Bildung
[in diskus Nr.1/2, 42. Jahrgang, 1993]
Quelle: http://diskussionsforum.blogsport.de/images/diskusBildung.pdf
(13 Seiten - 0,09mb) Download [pdf]

3 Kommentare:

  1. weitere Text-Empfehlung die vielgelobte Rede während des Bildungsstreiks.
    hier finden sich eine Fülle von Gedanken angerissen die man diskutieren könnte:

    http://poliaktiv.blogspot.com/2009/09/requiem-fur-die-bildung-eine-trauerrede.html

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  2. ansonsten finde ich die textauswahl bisher recht eindimensional, aber das könnten die Diskussionen ja noch ändern

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  3. lieber dennis,
    ich verstehe den sinn deiner "trauerrede" nicht. sie versucht metaphorisch den philosophischen (und nur den!) diskurs um bildung historisch abzuhandeln. das unterstelle ich jetzt mal, weil es nicht wirklich aus der rede selbst hervorgeht. bis auf "alles wird schlechter" und "dohnanyi und dräger: auch schlecht" hat sie keinerlei aussage. politische aspekte werden nur durch schwammige Metaphern dargestellt, wirtschaftliche aspekte überhaupt nicht. bis auf die poesie (darüber liese sich streiten) hat der text also gar nichts, worüber diskutiert werden kann.

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